Archiv der Kategorie 'Nazi Watch'

RAC mischt sich mit Oi!-Kultur

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Mehrere vorgeblich unpolitische Bands mit Affinität ins rechte Lager wollen am kommenden Samstag in Schleiz in Thüringen und eine Woche später bei Leipzig aufspielen.

Die Oi!-Kultur der Skinheads betont stets ihre unpolitische Attitüde. Trotzdem gibt es Bands, die sich von rechten Klängen nicht distanzieren, diese verharmlosen oder sich ihnen sogar hinwenden, hervorgerufen oft durch persönliche Freundschaften unter Musikern. Damit ist dann der musikalischen Einstellung zum rechtsextremen „Rock Against Communism“ (RAC) Tür und Tor geöffnet. Party geht vor Haltung. Mehrere Bands, die sich derart verhalten, sollen zum einen am 27. Mai in Schleiz (Saale-Orla Kreis) und dann am 3. Juni in Elstertrebnitz (bei Leipzig) aufspielen.
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„Identitäre Bewegung: Jung, hip, rechtsradikal“

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Die Identitäre Bewegung, kurz IB, gibt sich jung, hip und gebildet. Die Gruppe gilt als aktivistischer Arm der Neuen Rechten. In Bremen sorgen die rechten Aktivisten immer wieder mit Aktionen für Aufsehen.

Dierk Schittkowski, Chef des Bremer Verfassungsschutzes, sieht in der Identitären Bewegung „ganz klar eine rechtsextreme Gruppe, die nationalistische und teils rassistische Positionen vertritt“. In Bremen sorgen die rechten Aktivisten immer wieder mit Aktionen für Aufsehen.

Zuletzt in der vergangenen Woche, als eine Handvoll IB-Anhänger das Segelschiff „Alexander von Humboldt“ an der Schlachte besetzte. Dort hissten sie Flaggen mit ihrem Logo und ein Banner mit der Aufschrift „Festung Europa! Grenzen schützen – Leben retten. Hilfe vor Ort statt Asylwahn“.

Erkenntnisse des Bremer Verfassungsschutzes zeigen, dass sich in den Reihen der Bremer IB-Ortsgruppe auch Neonazis tummeln. „Die Verschmelzung zwischen Identitärer Bewegung und Rechtsradikalen ist offensichtlich“, sagt Schittkowski. Die rechte Szene in Bremen werde immer mehr zu einer Mischszene, in der sich die Akteure parallel in verschiedenen Gruppierungen engagierten.
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„Identitäre“ auf „Mission“ im Mittelmeer

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Die „Identitäre Bewegung“ hisst ihre Fahnen auf einem Traditionsschiff in Bremen, um auf ihre kleine Blockadeaktion im Mittelmeer hinzuweisen. Ein Umschwenken von der Protest- zur Kampfgemeinschaft wird deutlich.

Vor wenigen Tagen kaperten ein knappes Dutzend Anhänger der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ in Bremen den als „Beck‘s“- Schiff bekannten Segler „Alexander von Humboldt“ an der Schlachte. Auf dem legendären Schiff, dass zentral an der Weser ankert und als Restaurantschiff dient, hissten sie ihre gelben Fahnen mit dem Lambda-Symbol sowie ein Banner mit der Aufschrift „Festung Europa! Grenzen schützen – Leben retten. Hilfe vor Ort statt Asylwahn“

Doch die „Identitären“ wollen keinesfalls das Leben der Flüchtlinge, sondern laut eigener Videobotschaft „Europa retten“. Die Bremer Aktivisten unterstützen die Kampagne der IB, Hilfsorganisationen, die Menschenleben im Mittelmeer retten, zu behindern. Die Jugendorganisation der Neuen Rechten, die der „Jungen Alternative“ nahe steht, fordert geschlossene Außengrenzen für Europa.

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„Aus Anstand und Moral“

Das Gezerre um ein Mahnmal zur Beihilfe der Bremer Spedition Kühne & Nagel beim deutschen Judenmord zeigt: In Bremen gibt es auffällig viele Meister der Erinnerungskultur. Die AntifaRecherche Bremen (ARB) über Anstand und Moral des vergangenen und aktuellen Bremer Standortmarketings.

„Ich, der unterzeichnete Jude, bestätige hiermit, ein Feind der deutschen Reichsregierung zu sein und als solcher kein Anrecht auf das von mir zurückgelassene Eigentum, auf Möbel, Wertgegenstände, Konten oder Bargeld zu haben. Meine deutsche Staatsbürgerschaft ist hiermit aufgehoben und ich bin vom … November ab staatenlos.“

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B‘haven: Hakenkreuz-Schmierereien und zerschlagenes Fenster


Im Bremerhavener Stadtteil Lehe ist ein leerstehendes Gebäude mit Hakenkreuzen beschmiert und ein Fenster eingeschlagen worden.

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„Freispruch für Rechtsrocker Hannes Ostendorf“

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Der bekannte Neonazi und Sänger der Bremer Hooligan-Band Kategorie C, Hannes Ostendorf, ist am Landgericht Verden vom Vorwurf der Urherberrechtsverletzung freigesprochen worden.

Ostendorf war von einem Mitarbeiter des Bremer Fanprojekts angezeigt worden, weil er auf seiner Facebook-Seite ein Foto des Mannes gezeigt haben und ihn zudem diffamiert haben soll. Das Foto stand im Zusammenhang mit mehreren Steckbriefen angeblicher Unterstützer der linken Ultraszene. (mehr…)

Landgericht verhandelt Rechtsrocker vor Gericht

kopiert aus dem weser-kurier

Hannes Ostendorf, Sänger der Rechtsrock-Band Kategorie C, soll einen Mitarbeiter des Bremer Fanprojekts diffamiert haben.


Hannes Ostendorf, hier beim Auftritt während einer Demonstration in Köln.

Hannes Ostendorf, Sänger der Bremer Rechtsrock-Band Kategorie C, muss sich ab Donnerstag vor dem Landgericht Verden verantworten. Vor zwei Jahren kam es rund um das Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV zu Auseinandersetzungen zwischen Rechten und linken Werder-Ultras. Ostendorf wird vorgeworfen, in den darauffolgenden Tagen über seine Facebook-Profilseite Steckbriefe von vermeintlichen Unterstützern der linken Ultras verbreitet zu haben. Auf einem dieser Plakate soll laut einer Sprecherin des Landgerichts Verden auch ein Mitarbeiter des Bremer Fanprojekts diffamiert worden sein. Dieser hatte Ostendorf daraufhin angezeigt.
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„Kategorie C“ im Doppeleinsatz

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Die rechte Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ (KC) wird am 29. und am 30. April gleich zweimal ihre Instrumente auspacken.

Die Band mit Mitgliedern aus Bremen und Hessen will am Samstag zunächst ein Privatkonzert für „Keule“ im Raum Heinsberg geben. Am Sonntag folgt dann ein Auftritt im „Firm-Club“ im italienischen Verona mit zwei weiteren Bands.

Bei „Keule“ handelt es sich um einen szenebekannten Aktivisten und Hooligan aus der Region Linnich, der zum engsten Unterstützerkreis von KC gehört und scheinbar als deren Kontaktperson im Rheinland dient. Er dürfte somit auch beteiligt gewesen sein, als KC bereits im Juni und September des Vorjahres Auftritte in Heinsberg hatten, im Herbst dabei in den Räumlichkeiten der Bikergruppe „Outlaws MC Heinsberg“. Besagter „Keule“ ist aber auch bereits bei der Organisation rechter Demonstrationen in Linnich und Erkelenz aufgefallen.
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Grabschändung in Bremen Schmierende Antisemiten

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Auf dem alten jüdischen Friedhof wurde am israelischen Holocaust-Gedenktag ein Grab mit einem Hakenkreuz beschmiert. Jetzt ermittelt der Staatsschutz


Immer wieder Ziel von Anschlägen: jüdische Grabsteine

Auf dem alten jüdischen Friedhof in Hastedt ist am Wochenende ein Grabstein mit einem Hakenkreuz beschmiert worden. Der Friedhofsverwalter hat den Vorfall angezeigt. Nun ermittelt der Staatsschutz wegen Störung der Totenruhe und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, teilte Polizeisprecher Nils Matthiesen auf Anfrage der taz mit.

Die Jüdische Gemeinde Bremens zeigte sich bestürzt: „Dies war und ist besonders eine Zumutung, weil diese antisemitische Tat genau am Jom Ha Schoah, dem jüdischen Gedenktag für die Ermordeten des Holocausts, geschehen ist.“ Der Tag ist israelischer Nationalfeiertag, an ihm wird nicht nur in Israel der Opfer der Shoah einerseits und den Helden des jüdischen Widerstands andererseits gedacht.
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Die Europa Connection der AfD – Nationalismus ist keine Alternative

In einem Beitrag für die FAS schrieb Friederike Haupt über die klandestine Wahlkampfunterstützung der AfD durch eine geheimnisvolle Vereinigung namens »Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten«. Diese hat offenbar eine Verbindung zur »Foundation for a Europe of Nations and Freedom«.

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