Archiv der Kategorie 'Oldenburg'

Alternativ Wohnen in Bremen Begehrte Bauwagen

kopiert aus der taz

Die Nachfrage nach Wagenplätzen steigt. Doch die Initiative „Kulturwerkstatt Ölhaven“ sucht seit Monaten erfolglos – sie will eine Brache am Osterdeich


Campieren auf einem Parkplatz: Lisa Kühmstedt und Dimitri Falkenberg

Sie wohnen in Bauwägen und ausgebauten Lastern – und sie wollen drumherum eine neue Kulturwerkstatt aufbauen, in der es das ganze Jahr über Programm geben soll. Doch seit vielen Monaten bemüht sich die zehnköpfige Initiative „Ölhaven“ nun schon vergeblich um einen Ort in Bremen, an dem ihr Projekt entstehen kann. Derzeit stehen die meisten Wägen auf einem Parkplatz am Hastedter Osterdeich, neben dem Netze-Museum der SWB. Dort bleiben können sie nicht. Wo sie hin sollen, ist unklar. Der Rest der Gruppe ist über die Stadt verteilt, manche stehen am Straßenrand oder auf Parzellen – wo sie auch keine Bleibeperspektive haben.
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OL: Imke Barnstedt – ein längt überfälliger Aufruf zur Abgrenzung

Seit Jahren inszeniert sich die Oldenburgerin Imke Barnstedt als Kleinkünstlerin und beliebte Kulturschaffende. Und das, obwohl seit Jahren bekannt ist, dass sie in der neonazistischen Szene aktiv ist und sich Kreisen zugehörig fühlt, die das Ziel haben, die deutschen Verbrechen während des zweiten Weltkriegs, speziell die Shoah, die industrielle Vernichtung von mehr als 6 Millionen Jüdinnen und Juden, zu leugnen.
So nahm sie beispielsweise an einer Demonstration im Juli 2003 auf der Wartburg teil. Organisator dieser Versammlung war der mittlerweile inhaftierte Neonazi Horst Mahler. Dieser wollte eigentlich in Auschwitz demonstrieren, um deutlich zu machen, dass die Shoah eine Lüge sei. Der Plan scheiterte am Ausreiseverbot Mahlers, die Demo wurde auf wie Wartburg verlegt. Dort präsentierte Imke Barnstedt mit ihren Gesinnungsgenoss*innen schließlich Transparente mit eindeutigen Inschriften: „Den Holocaust gab es nicht“ war dort zu lesen, und „die Lüge vernichtet sich selbst“. Fotomaterial belegt dies [1].

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VA: „Das Phantasma vom Gender-Wahn“

Donnerstag, 30. November 2017 | 18 Uhr | Uni Oldenburg (A11/Hörsaal B)

Ob Staatsfeminismus, Frühsexualisierung von Kindern oder die angebliche Subventionierung der „Homo-Lobby“, all dies führt in den Augen von AntifeministInnen1 dazu, an die geplante Vernichtung des Männlichen zu glauben und sich in ihrer Existenz bedroht zu fühlen. Antifeminismus und Heterosexismus kann neben Rassismus als thematisch wichtigste Klammer definiert werden, die extrem Rechte bis Konservative miteinander verbindet. Das Phantasma von der gefährdeten weiß-deutschen Heterofamilie taugt zu einer spektrenübergreifenden Mobilisierung. Familie ist hier natürlich nicht gleich Familie. So stellt es zum Beispiel für die Zivile Koalition scheinbar keinen Widerspruch dar, den Schutz der Familie einerseits zum höchsten Gut zu erheben und andererseits gemeinsam mit der offen rechten Freien Welt für die Petition Familiennachzug stoppen! zu werben. (mehr…)

VA: „Da kämpft das Illusionäre gegen das Rechte“

Donnerstag, 15 Juni | 19:00 Uhr | Oldenburg Alhambra

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„Religion unbedeutend“

Wir verurteilen den Bluttat in der Oldenburger Innenstadt sowie den daraus resultierenden Rassismus aufs Schärfste

Wir, als lokales Demokratisches Gesellschaftszentrum der Kurd*innen in Deutschland (NAV-DEM Oldenburg) verurteilen zutiefst die grausame Tat bei der am Mittwoch den 14. Juni 2017 ein Mann in der Oldenburger Innenstadt erstochen wurde. Der Täter hatte nicht das Recht diesem Menschen das Leben zu nehmen, hierbei ist es nicht von Bedeutung welcher Religion der Täter oder das Opfer angehörig sind. Der Hinterbliebenen hochschwangeren Frau des Getöteten und den Kinder gilt es nun Solidarität gegenüber zu zeigen. (mehr…)

OL: Für Frieden und Freiheit in Shingal und Rojava!

Samstag, 29. April 2017 | 12 Uhr | BHF Oldenburg

Aufgrund der anhaltenden Angriffe der türkichen Armee auf Rojava/die Demokratische Föderation Syrien findet in Oldenburg heute eine Demonstration statt.

[Oldenburg] Aufruf zum autonomen 1. Mai 2017

Montag, 1. Mai 2017 | 13 Uhr | Kaiserstraße (Oldenburg)

Dieses Jahr steht der 1. Mai für uns unter dem Motto Schluss mit Ausbeutung, Ausgrenzung und Leistungszwang. Gegen den kapitalistischen Normalzustand und für ein selbstbestimmtes Leben wollen wir auf die Straße gehen, um Raum für alle, Zeit für alles zu fordern! Startpunkt ist wie immer um 13 Uhr in der Kaiserstraße.

Der Kapitalismus fordert von uns nach wie vor weitere Zugeständnisse, die wir nicht länger hinnehmen können. Die Lage in weiten Teilen der Welt ist angespannt, überall werden Menschen vertrieben und ausgegrenzt, durch Krieg, Ausbeutung oder zerstörte Lebensräume. Gleichzeitig sind konservative und rechte Bewegungen auf dem Vormarsch und schränken unser Streben nach Freiheit und selbstbestimmtem Leben weiter ein. Klingt so, als gäbe es eine Menge zu tun!

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Demokratischer Konförderalismus – Konfêderasyona Demokratîk – كونفيدرالية ديمقراطية

Sonntag, 30. April 2017 | 14 Uhr | Kulturetage (Oldenburg)

„Rojava/ Demokratische Föderation Nordsyriens – Demokratischer Konföderalismus“

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OL: Demonstration zur Solidarität mit den Hungerstreikenden

Donnerstag, 13. April 2017 | 17 Uhr | HBF Oldenburg

Da jede verzögerte Reaktion politischen Gefangenen in der Türkei das Leben kosten kann, rufen wir auf zur Teilnahme an einer Solidaritätsdemonstration in Oldenburg. Die *Demonstration zur Solidaität mit den Hungerstreikenden wird um 17 uhr diesen Donnerstag (13.04.2017) am Oldenburger Bahnhof*beginnen.

Die Ereignisse in der Türkei überschlagen sich, die Wahlen für das angestrebte Präsidialsystem laufen,die Repressionen gegenüber der Kurdischen Zivilbevölkerung halten an. Diese bekommen die politischen Gefangenen in den verschiedenen Gefängnissen zu spüren. Seit dem 15. Februar 2017 sind in verschiedenen türkischen Gefängnissen politische Gefangene in einen unbefristeten Hungerstreik getreten. Die Gefangenen protestieren mit ihrer Aktion gegen unmenschliche Haftbedingungen, willkürliche Massenfestnahmen, militärische und politische Repression gegen die Zivilbevölkerung und die Isolation des Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan. Seit über 56 Tagen befinden sich in über 20 Gefängnissen mehr als 200 politisch Inhaftierte im Hungerstreik, die ersten von diesen befinden sich inzwischen in einem
Lebensgefährlichem Zustand. Vorraussichtlich werden in Kürze Personen aus Norddeutschland und Oldenburg aus Solidarität zu den Steikenden ebenfalls in einen Hungerstreik treten.

Organisiert wird diese Demo von dem lokalen Demokratischen Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland, also von NAV-DEM Oldenburg.

OL: „Putsch im Putsch – Aktuelle Situation in der Türkei und Nordkurdistan“

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Blogger und Aktivisten Kerem Schamberger

Freitag, 7. April 2017 | 19 Uhr | PFL (Oldenburg)

Mit dem Putschversuch von Teilen des Militärs und seiner Niederschlagung durch AKP-treue Spezialeinheiten und Polizei, begann in der Türkei und in Nordkurdistan eine neue Ära. Sämtliche Konkurrenten der Regierungspartei in den Behörden, Ministerien, Universitäten und im Militär wurden seit dem 15. Juli 2016 ausgeschaltet. Mehr als 150000 Entlassungen und Suspendierungen, mehrere zehntausend Inhaftierungen und eine komplette Umstrukturierung des Militärs sprechen für sich. Die faschistische Partei der Grauen Wölfe, MHP, und rechtsnationalistische Teile der Republikanischen Volkspartei CHP stehen in einer „Koalition der Nationalen Einheit“ in zentralen Fragen hinter der AKP und Staatspräsident Erdogan. (mehr…)