Archiv der Kategorie '-ZUGESPIELT-'

„Demo für Kulturräume“

kopiert aus der taz

Tanzen für den Bunker

Bremens Subkultur hat Probleme, freie Flächen für Partys, Ateliers und Probenräume zu finden. Jetzt reicht es den unabhängigen Veranstaltern und sie gehen auf die Straße.


Neues Zuhause für das Zucker-Kollektiv – wenn die Nachbarn mitspielen

Vor dem Hauptbahnhof soll am heutigen Samstag tanzend für mehr Freiräume für Subkultur demonstriert werden. Ein Bündnis aus Kulturveranstalter*innen um das Zucker-Kollektiv hat zu diesem Demo-Rave aufgerufen und prangert die mangelnde Unterstützung von Senat, Unternehmen und Anwohner*innen an.

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VA: „Vortrag zur Grauzone“

Freitag, 15. Juni 2018 | 19 Uhr | G18

Vortrag von Azaadeh Arzu zu bzw. über die Grauzone
Kaltgetränke und Fingerfood am Tresen
Anschließend Kneipe

“Zwischen Krawallbrüdern, linker Politik und deutschsprachigem Punk hat sich seit Jahren etwas gebildet, was sich immer offener Bahn bricht. Eine Grauzone rechtsoffener Bands, die sich in der Punk- und Skinhead-Szene breit macht, sich offiziell nach links und rechts “abgrenzt”, aber Verbindungen ins (terroristische) Neonazi-Milieu pflegt. Relativ unbeobachtet von linken Aktivist*innen okkupieren Neonazis nach und nach vermeintlich alternative Subkulturen und verwässern so die Grenzen emanzipatorischer Politik.”

Dieser Vortrag soll ein Einblick in Strukturen und Verbindungen geben. “The kids will never be united!”

+no racism+no sexism+no antisemitism+no greyzone+no bullshit+

VA: „Still Not Loving Police! Das neue Bremer Polizeigesetz, sein gesellschaftlicher Kontext und Möglichkeiten des Widerstands“

Dienstag, 19. Juni 2018 | 19:30 Uhr | Infoladen

In der ganzen BRD werden gerade neue Polizei(aufgaben)gesetze vorbereitet oder sind bereits verabschiedet worden. Bremen steht nicht außerhalb dieser repressiv reaktionären Entwicklungen von Staat und Gesellschaft. Auch wenn der aktuelle Bremer Entwurf erstmal nicht verabschiedet wurde, werden die Änderungen des dann folgenden Entwurfs nur oberflächliche Zugeständnisse beinhalten – schließlich geschehen sie in der Sogwirkung bereits verabschiedeter Polizeiaufgabengesetze, die als Orientierungspunkte gelten.
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KEIN BOCK AUF AFD BÜRO

Im Stadtteil Walle formiert sich Protest gegen die AfD

Ein schöner Sommertag in Bremen und ein belebtes Straßenfest in Walle. Das nahmen am Sonntag viele BesucherInnen zum Anlass ein Zeichen zu setzen gegen die AfD. Nachdem durch unsere Recherchen öffentlich wurde, dass die AfD ihr Parteibüro in der Helgolanderstraße versteckt hält und dort nicht nur Rechtsextremisten beschäftigt, sondern auch geplant ist dort das zentrale Wahlkreis-Büro einzurichten, formiert sich im Stadtteil Protest.

Ein Bündnis überparteilicher Gruppen und Einzelpersonen hatte gestern eine mobile Tafel aufgestellt mit der Forderung: „Wir wollen lieber kein AfD Büro in Walle – und auch nicht anderswo!“. Hunderte BesucherInnen des Straßenfest unterstützten die Forderung u.a. mit ihrer Unterschrift. (mehr…)

Film: „Deckname Jenny“

Mittwoch, 20. Juni 2018 | 18:30 Uhr | Cinema Ostertor

Wir von neag (noch eine autonome Gruppe) zeigen am Mittwoch, 20. Juni 2018 um 18.30 Uhr im Cinema Ostertor den Film „Deckname Jenny“.
Anschließend wollen wir mit euch über den Film diskutieren: Regie und Teile des Teams werden anwesend sein, für Fragen zur Verfügung stehen und mit uns diskutieren.

Deckname Jenny – Ein politischer Spielfilm

Eine fiktive Geschichte von radikalen, jungen Aktivist*innen und alten Militanten aus der Stadtguerilla, erzählt mit Augenzwinkern. Aus Liebe und Sympathie zu Menschen die sich wehren. Gegen Rassismus, gegen Homophobie, gegen die „Festung Europa“. Es geht um Menschen mit Stärken und Schwächen – nicht um Geschlechterstereotypen. Nicht um Macker. Nicht um „fucking Helden“. Der Blick auf die Menschen mit ihren Decknamen: Queer und feministisch. Ohne ideologische Verenkungen und moralischen Zeigefinger. Aber scharf radikal. Worte. Auseinandersetzungen – die selten den Weg auf eine Kinoleinwand schaffen. (mehr…)

VA: „Heiße Luft in kalten Zeiten – Das Bremer BAMF und der heraufbeschworene Skandal“

Diskussionsveranstaltung am
Mittwoch, 13. Juni 2018 | 19 Uhr | Lagerhaus

Bremen, April 2018. 1200 Asylanträge sollen außerhalb des Zuständigkeitsbereiches entschieden worden sein. Die ehemalige Leiterin der BAMF Außenstelle in Bremen wird freigestellt. 18.000 Asylanträge sollen erneut geprüft werden. Von den ersten Berichten über diese Unregelmäßigkeiten dauerte es nur wenige Tage bis von Korruption und einem „Bestechungsskandal“ die Rede war, der in der ganzen Republik besprochen wird. Der eigentliche Skandal ist jedoch die hohe Ablehnungsquote des BAMF von verfolgten und gefährdeten Menschen! In den Medien bleibt dies weitestgehend unerwähnt. Es ist in der Debatte kein Thema, dass das BAMF in der ganzen Bundesrepublik fehlerhaft arbeitet(e), denn: Fast die Hälfte aller vor Gericht angefochtenen Asylbescheide sind falsch. Ob aus Kalkül oder Überlastung: Das ist tatsächlich ein Skandal! Wir möchten Sie und Euch dazu einladen, mit uns über eine andere Sichtweise der Geschehnisse in der BAMF Außenstelle in Bremen zu diskutieren. Auf dem Podium wird ein Bremer Anwalt und der Bremer Flüchtlingsrat vertreten sein.

veranstaltet von Interventionistische Linke (IL), Flüchtlingsrat Bremen und Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen

„AfD, JA und IB in Bremen – Ein und das Selbe?“

kopiert von antifainfoblatt.de

Zur Überschneidungen von AfD, Junger Alternative (JA) und „Identitärer Bewegung“ (IB) in Bremen.

Bei der Bundestagswahl 2017 konnte die AfD in Bremen und Bremerhaven insgesamt 10 Prozent der Wähler_innenstimmen für sich gewinnen. In den meisten Stadtteilen Bremens und Bremerhavens erreichte die Partei im Durchschnitt zwischen 12 Prozent und 15 Prozent.1 Wegen Überhangmandaten konnte auch ein Bremer AfDler — Frank Magnitz2 — in den Bundestag einziehen. Hinter ihm steht ein gestärkter national-völkischer Parteiflügel, der im Landesverband die Oberhand gewinnen konnte.3 Dessen Stärkung gelang auch durch eine Zusammenarbeit zwischen AfD, des Jugendverbandes „Junge Alternative“ (JA) und der „Identitären Bewegung“ Bremen (IB).

So traten AkteurInnen der AfD und der JA während des Wahlkampfes gemeinsam mit der IB auf und auch sonst scheint es, vor allem in Hinblick auf die JA, zu einer Art Personalunion gekommen zu sein.

Frank Magnitz — Netzwerker und Bundestagsabgeordneter

Frank Magnitz konnte sich während des Wahlkampfes nicht auf die Unterstützung großer Teile der Parteibasis verlassen. Der mangelnden Unterstützung liegen Streitereien über die Ausrichtung der Bremer AfD, aber auch persönliche Animositäten zwischen Parteimitgliedern zu Grunde.4 Magnitz vertritt eine strikt an der Politik Björn Höckes orientierte Linie. Zu diesem pflegt er auch persönliche Kontakte. So trat er als Redner auf einer von Höcke orga­nisierten AfD-Demo in Erfurt am 18. Mai 2016 auf. (mehr…)

„Zukunft zuckern und zwar für alle!!“

Am Samstag 09.06. werden die Kunst- und Kulturnetzwerke ZUCKER und IRGENDWO für das Recht auf unkommerzielle, subkulturelle Freiräume in Bremen auf die Straße gehen. Das Aktionsbündnis SHUT DOWN GOTTLIEB DAIMLER STRASSE wird sich an dieser Demonstration mit einem eigenen Wagen und Redebeiträgen beteiligen und lädt alle Unterstützer*innen und solidarischen Menschen dazu ein, uns zu begleiten. Denn in Bremen gibt es nicht nur genug Platz für Kultur, sondern auch für eine menschenwürdige Unterbringung junger Geflüchteter.

Samstag, 9. Juni 2018 | 15 Uhr | Hauptbahnhof Bremen

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„AfD bringt Lehrer in Bremen-Nord zum Schweigen“

kopiert von weser-kurier.de

Die AfD wirft einem Nordbremer Lehrer vor, seine Neutralitätspflicht im Unterricht verletzt zu haben. Die Partei hat sich mit einer Beschwerde an die Bildungsbehörde gewandt. Die GEW ist alarmiert.

Die AfD versucht augenscheinlich, unliebsame Lehrer mundtot zu machen. In Hamburg will die AfD eine Internet-Plattform einrichten, auf der Pädagogen angeschwärzt werden können. Jetzt trifft es – auch wenn es in Bremen noch keine entsprechende Internet-Plattform gibt – einen Nordbremer Oberschullehrer. Er machte eine Pressemitteilung des Vegesacker AfD-Kommunalpolitikers Marvin Mergard zum Unterrichtsstoff. Und muss sich jetzt vor Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) dafür rechtfertigen.

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VA: „Wer Fluchtursachen verstehen möchte, darf vom kolonialen Erbe nicht schweigen“

Vortrag und Diskussion mit Olaf Bernau (Afrique-Europe-Interact)

Mittwoch, 13. Juni 2018 | 19:30 Uhr | Alla Hopp

Seit rund 10 Jahren wird in Deutschland vermehrt über die Geschichte des Kolonialismus debattiert. Gleichzeitig wird ein direkter Zusammenhang zwischen den gesellschaftlichen Verhältnissen im heutigen Afrika und den langfristigen Auswirkungen des Kolonialismus häufig verneint –insbesondere in der Mainstream-Debatte: Nicht die Europäer_innen, sondern die Afrikaner_innen selbst seien für die vielfältigen Krisen auf dem afrikanischen Kontinent verantwortlich – immerhin liege die Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit bereits über 50 Jahre zurück. Genau hier lohnt jedoch ein genauerer Blick. Denn vieles spricht dafür, dass die gesellschaftlichen Grundlagen für schlechte Regierungsführung („bad gonvernance“), ungleiche Handelsverhältnisse oder Fixierung auf Rohstoffexporte während des Kolonialismus gelegt wurden. (mehr…)