Archiv der Kategorie '-ZUGESPIELT-'

Aufruf: Rassismus und Antifeminismus sind keine Alternative!

Angemeldete Gegenkundgebung zum wöchentlichen AfD Aufmarsch, dieses mal auf dem Bahnhofsvorplatz

Wie jede Woche terrorisieren AfD Mitglieder und Fans die Stadt mit ihrer rechtsextremen Hetze gegen Minderheiten. Wir können diese Versuche der AfD und ihrer Helfershelfer_innen, menschenverachtende Parolen und Forderungen im öffentlichen Raum platzieren zu wollen, nicht unwidersprochen lassen. Aus diesem Grund heißt es auch am Dienstag, den 29. Mai 2018 ab 18.30 Uhr wieder:

Nein zu Rassismus, nein zu Antifeminismus, nein zur AfD! Für eine befreite solidarische Gesellschaft!

„Nobody can be born twice – I want my age back“

Aufruf für eine 25-Stunden-Aktion vor der Bremischen Bürgerschaft

Schluss mit der Altersfestsetzung
Shut down Gottlieb-Daimler-Straße!

30./31. Mai 2018 | von 9 Uhr (30.5.) bis 10 Uhr (31.5.)

Wir – das Bündnis Shut Down Gottlieb-Daimler-Straße – werden 25 Stunden lang auf dem Marktplatz präsent sein, um gegen die Zeltunterkunft und die willkürlichen Altersfestsetzungen durch das Jugendamt zu protestieren. In der Bürgerschaft will die CDU-Fraktion junge Geflüchtete währenddessen generell in medizinische Altersfestsetzungsverfahren zwingen. Wir lehnen jede Form der Altersfestsetzung ab, wir kämpfen für menschenwürdige Lebensbedingungen und rufen alle dazu auf, sich uns anzuschließen. Die Jugendlichen aus der Gottlieb-Daimler-Straße werden in einer Altersfestsetzungs-Performance die Übergriffigkeit des Verfahrens vor Augen führen. In verschiedenen Redebeiträgen wird u.a. die medizinische Altersfestsetzung kritisiert. Ab 17 Uhr wird es Musik geben. Kommt vorbei und
unterstützt die Bewohner des Camps in ihrem Kampf & leitet diesen Aufruf über eure Medien und Freund*innen und Bekanntenkreise weiter. (mehr…)

17. feministisches Bildungs- und Diskussionstreffen

Donnerstag, 31. Mai 2018 | 18 Uhr | Birati

Matriarchat und Matrifokalität

Auf dem nächsten feministischen Bildungstreffen wollen wir gemeinsam Texte über die Konzepte von Matriarchat und Matrifokalität lesen.
Die kurdische Frauenbewegung bezieht sich positiv auf die Zeit des Neolithikums, in der es im Mittleren Osten Gesellschaften ohne staatliche Strukturen gab. Archäologische Funde in den Ausgrabungsstätten Catal Höyük und Göbekli Tepe auf dem Gebiet der heutigen Türkei und Kurdistans legen die Existenz von egalitären Gesellschaften ohne Patriarchat nahe. Im Zusammenhang dieser Ausgrabungen werden von verschiedenen Archäolog*innen die Begriffe Matriarchat und Matrifokalität diskutiert. Dazu wollen wir gemeinsam Texte lesen und uns über den Zusammenhang von Staat und Patriarchat austauschen.
http://www.gabriele-uhlmann.de/matrifokal.htm#Begriff
http://www.urkommunismus.de/catalhueyuek.html Der Text kann dort als PDF-Dokument heruntergeladen werden.)

Kommt vorbei und diskutiert mit !

Info-Veranstaltung zu den Harbour Games Hamburg 2018

Freitag, 1. Juni 2018 | 20 Uhr | Paradox

Wir laden euch ein zu einer Info-Veranstaltung zu den Harbour Games, einer antikapitalistischen Aktionsrallye am 23. Juni im Hamburger Hafen.
Ein*e Aktivist*in aus dem Hambuger Bündnis zu den Harbour Games wird den Aktionstag vorstellen und mit uns diskutieren.

Im Anschluss wollen wir mit euch über gemeinsame Absprachen und Orga-Fragen zum Aktionstag (zusammen hinfahren etc.) sprechen.

System change – not climate change!
noch eine autonome gruppe (neag)

    So wie es ist, bleibt es nicht! Aufruf zu den Harbour Games 2018

    Antikapitalistische Aktionsrallye am 23. Juni im Brennpunkt Hafen

    Kohleumschlag, Agrarindustrie, Rüstungsschmieden, Atomtransporte, neokoloniale Dumpingexporte – dies sind nur einige der vielen verheerenden Facetten kapitalistischen Welthandels im Brennpunkt Hamburger Hafen. Der mit Abstand größte deutsche Überseehafen steht sinnbildlich für das global herrschende, zutiefst ungerechte System von Ausbeutung, Ausschluss, Enteignung und Zerstörung. (mehr…)

300 Menschen demonstrieren in Solidarität mit dem Alhambra und der kurdischen Befreiungsbewegung

+++ Polizei geht mit Gewalt gegen Versammlung vor +++ Vier Demonstrant*innen im Krankenhaus behandelt

Oldenburg, 25.05.2018. Am Donnerstagnachmittag versammelten sich 300 Menschen in der Oldenburger Innenstadt zu einer wütenden aber friedlichen Demonstration gegen die Hausdurchsuchung des Aktions- und Kommunikationszentrums Alhambra. Überschattet wurde die Versammlung von dem brutalen Vorgehen der Polizei. Mit unverhältnismäßiger Gewalt versuchten die Beamt*innen, das Demonstrationsrecht zu beschränken und verletzten dabei mindestens 20 Demonstrant*innen durch den Einsatz von Pfefferspray, Schlägen und Tritten.
Vier von ihnen mussten wegen eines Risses des Augenlides, diverser Platzwunden, Hämatome im Gesicht und einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus behandelt werden. Derzeit befindet sich noch eine Person im Krankenhaus – wann sie entlassen werden kann, ist unklar. Die in der Presse genannten verletzten Polizist*innen hingegen wurden allein durch den offensichtlich willkürlichen Einsatz von Pfefferspray ihrer Kolleg*innen verletzt. (mehr…)

„Wie Rassismus wirkt“

kopiert aus der taz

Viele Asylbescheide sind fehlerhaft. Zum Aufreger wird das erst, wenn zu vielen Menschen Schutz gewährt wird. Der Skandal aber liegt woanders.


Medienrummel vor dem Krisengespräch: Jutta Cordt, Chefin des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) trifft sich am Freitag in Bremen mit Bremens Innenstaatsrat.

Wie rechte Gewalt und rassistische Rhetorik wirkt, lässt sich derzeit in vielen Medien unter den Stichwörtern Bremer Bamf-Skandal, „Asylbetrug“ und weiteren zynischen Vokabeln ablesen. Es heißt, in Bremen und weiteren Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sei Menschen „zu Unrecht“ Schutz gewährt worden. Nachdem Bremen nun keine Asylanträge mehr bearbeiten darf, will Bundesinnenminister Horst Seehofer die Entscheidungen in zehn weiteren Außenstellen prüfen lassen, darunter auch die im schleswig-holsteinischen Rendsburg. (mehr…)

OL: Alhambra von den Bullen durchsucht

23.5.18, Oldenburg; Am Mittwoch Vormittag durchsuchten etwa 50 Polizeibeamt*innen die Räume des Alhambras. Sie suchten Flaggen, die am 1. Mai in Solidarität mit den kurdischen Freiheitskämpfen gezeigt wurden. Die Polizei beschlagnahmte eine an die YPG angelehnte, selbst genähte Flagge. Dies fällt in eine Reihe von Kriminalisierungversuchen der kurdischen und linken Aktivist*innen in Deutschland, die sich seit dem völkerrechtswidrigen Einmarsch der türkischen Truppen in Afrin und dem G20 Gipfel in Hamburg massiv verstärkt haben.

Schon kurz nach Beginn der Durchsuchung fanden sich Menschen zur Solidaritätsbekundung vor dem Gebäude in der Hermannstraße ein. „Wir lassen uns durch diese Einschüchterung nicht davon abhalten, weiterhin solidarisch mit den Menschen in Rojava zu sein und werden auch in Zukunft unbequeme Positionen vertreten“ sagte eine Aktivistin aus dem Alhambra. Bereits wenige Stunden nach der Durchsuchung findet am Mittwoch um 18 Uhr eine Solidaritätskundgebung am Hauptbahnhof in Oldenburg statt. „Wir werden am Donnerstag ein weiteres Mal unsere Wut auf die Straße bringen“, so eine Aktivistin aus dem Alhambra Umfeld. Um 17:30 Uhr wird am Lefferseck in der Oldenburger Innenstadt eine Kundgebung und Demonstration starten. (mehr…)

„Das amtliche Drama von Bremen“

kopiert aus der taz

Streit um Asylverfahren beim Bamf

Was war los in der Bremer Außenstelle des Bamf? Kollegen schildern die ehemalige Leiterin als eine Frau, die helfen wollte.


Wurde beim Bamf zu viel Menschlichkeit verhüllt?

So viel steht fest: Das Drama um die Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) bietet eine zu schöne Bühne, um sie einer Provinzpolitikerin zu überlassen. Zunächst hatte Josefa Schmid sie geschaffen und dann nicht ohne Geschick genutzt, nun tut es der Bundesinnenminister. (mehr…)

Wir werden unsere Proteste weiter führen, bis das Zeltcamp geschlossen wird und wir eine Perspektive in Bremen bekommen.

Das Aktionsbündnis zur Schließung der Gottlieb-Daimler-Straße lädt ein zum nächsten Vorbereitungstreffen
Donnerstag, 24. Mai 2018 | 18 Uhr | Allahopp

Die Proteste gegen die Zeltunterkunft in der Gottlieb-Daimler-Straße gehen in die nächste Runde. Das Aktionsbündnis aus Bewohnern und Unterstützer*innen plant für nächste Woche eine weitere Aktion. Im Fokus steht die Forderung zur sofortigen Schließung des Camps und Anerkennung der Minderjährigkeit der Bewohner. Nach der kraftvollen Demonstration am Dienstag und einer lautstarken, gemeinsamen Aktion vor der Sozialbehörde letzten Freitag planen wir für nächste Woche während der Bürgerschaftssitzung eine weitere Aktion auf dem Marktplatz. Für Donnerstag laden wir deshalb wieder zu einem großen Vorbereitungstreffen ein und hoffen, dass viele von euch kommen um die Proteste zu unterstützen und weiter zu vergrößern.

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Mobiveranstaltung #notddz 2018

Donnerstag, 24. Mai 2018 | 19 Uhr | Buchte

Am Samstag, den 2. Juni 2018 planen Neonazis im Rahmen des sogenannten „Tag der deutschen Zukunft – unser Signal gegen Überfremdung“ durch Goslar zu marschieren!
Dieser Tag wurde 2009 aus dem Kreis norddeutscher Neonazis um den Niedersachse Dieter Riefling ins Leben gerufen. Der Aufmarsch militanter Neonazis erfährt in Goslar seine zehnte Auflage. In der Vergangenheit fand der Aufmarsch bereits in Städten wie Pinneberg und Dortmund statt. Jährlich nehmen zwischen 500-1000 Neonazis an dieser Veranstaltung teil.
Über den sogenannten „Tag der Deutschen Zukunft“ und die geplanten Aktionen dagegen möchten wir euch im Rahmen einer Informationsveranstaltung aufklären. Auch eine gemeinsame Anreise soll abgesprochen und ggf. Bustickets erworben werden.

checkt notddz2018.noblogs.org