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Ermittlungen gegen Antifa-Ultras

kopiert aus dem Weser Kurier

Polizei ermittelt wegen Fan-Banner

Ein 20 Meter hohes Banner, das beim Saisonausklang von Werder in der Ostkurve gezeigt wurde, sorgt für Ärger. Die Polizei findet es Gewalt verherrlichend, aber Werder hatte damit keine Probleme.


Wegen dieser Choreografie in der Ostkurve ermittelt die Polizei.

Beim letzten Heimspiel der Saison zeigten die Fans gerne noch einmal Flagge, sagt die Polizei. In diesem Fall war es ein Banner. Unübersehbar in der Ostkurve, 20 Meter hoch, ein vermummter ­Zwillenschütze. „Gewalt verherrlichend“ findet das die Polizei. Und hat ein Strafverfahren wegen „öffentlicher Aufforderung zu Straftaten“ eingeleitet. (mehr…)

„Undersea Defence Technology“

kopiert aus dem Weser Kurier

Streit über Rüstungsmesse

In Bremen beginnt am 30. Mai eine dreitägige Messe, zu der rund 1200 Vertreter von Militär und Rüstungsindustrie erwartet werden. Ein Friedensforum macht dagegen mobil.


Die Unterwasserkriegführung steht im Mittelpunkt einer Messe, die Ende des Monats in Bremen beginnt.

Eine ungewöhnliche Veranstaltung in den Messehallen an der Bürgerweide hat das Zeug zum Politikum. Vom 30. Mai bis 1. Juni findet dort die „Undersea Defence Technology“ (UDT) statt, eine militärtechnische Fachtagung samt Produktausstellung, bei der alles zusammenströmt, was in der Marinerüstung Rang und Namen hat.

Gerechnet wird mit rund 1200 Industrievertretern, Militärs und Forschern aus aller Welt. Das Bremer Friedensforum macht gegen die Messe mobil, wird damit aber wohl nichts bewirken. Die UDT genießt die Unterstützung des Senats. Die „Undersea Defence Technology“ gibt es seit 30 Jahren.

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„Identitäre“ auf „Mission“ im Mittelmeer

kopiert von blick nach rechts

Die „Identitäre Bewegung“ hisst ihre Fahnen auf einem Traditionsschiff in Bremen, um auf ihre kleine Blockadeaktion im Mittelmeer hinzuweisen. Ein Umschwenken von der Protest- zur Kampfgemeinschaft wird deutlich.

Vor wenigen Tagen kaperten ein knappes Dutzend Anhänger der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ in Bremen den als „Beck‘s“- Schiff bekannten Segler „Alexander von Humboldt“ an der Schlachte. Auf dem legendären Schiff, dass zentral an der Weser ankert und als Restaurantschiff dient, hissten sie ihre gelben Fahnen mit dem Lambda-Symbol sowie ein Banner mit der Aufschrift „Festung Europa! Grenzen schützen – Leben retten. Hilfe vor Ort statt Asylwahn“

Doch die „Identitären“ wollen keinesfalls das Leben der Flüchtlinge, sondern laut eigener Videobotschaft „Europa retten“. Die Bremer Aktivisten unterstützen die Kampagne der IB, Hilfsorganisationen, die Menschenleben im Mittelmeer retten, zu behindern. Die Jugendorganisation der Neuen Rechten, die der „Jungen Alternative“ nahe steht, fordert geschlossene Außengrenzen für Europa.

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„Tag gegen Homophobie“

Bremer demonstrieren für Rechte von Homosexuellen

In Bremen haben am Mittwochabend etwa 80 Menschen für die Rechte von Homosexuellen und Transgendern demonstriert – also Menschen, die sich nicht mit ihrem angeborenen Geschlecht identifizieren. Mit Transparenten, lauter Musik und bunten Luftballons zogen die Demonstranten vom Bremer Hauptbahnhof zum Marktplatz.


Homosexuelle und Transgender demonstrieren vor dem Bremer Rathaus

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Bremer Marktplatz sprach sich die Bremer Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) für die Öffnung der Ehe für alle aus. Anlass der Demonstration war der internationale Tag gegen Homo- und Transphobie.

In vielen Ländern der Welt werden Homosexuelle und Transgender weiterhin verfolgt und diskriminiert.

kopiert von radiobremen.de:

Postskriptum zum Privileg der Ignoranz

vorausgegangene Beiträge:
- Demoaufruf: Take back the night! Wir holen uns die Nacht zurück.
- Das Privileg der Ignoranz

Tatsächlich wirft der Satz »›Ich sehe mich nicht als Cis-Mann‹, als Einwand eines Cis-Mannes […]« ein Problem auf, und alleine deshalb schon ist der Text kostbar. »Es geht um Selbst-Ermächtigung. Begreift das doch mal als EINgrenzung.« Das heißt, die Ausgrenzung entsteht in einer als notwendig erscheinenden Territorialisierung, einer Falte unseres Werdens. Aber von was grenzen wir uns darin ab, um es zu deterritorialisieren, infizieren, fortzureißen? Der Begriff des Cis-Mannes ist hier tatsächlich wichtig und wertvoll, als herrschaftlicher Term der herrschaftlichen Doppelzange des Cis-Gender-Zweierlei. Wenn wir Cis-Männer ausschließen, dann auch um Cis-Frauen in einer Territorialisierung, die sich von Cis-Männern abgrenzt, vielleicht darin leichter ein Bewusstsein aufkommen zu lassen, dass sie etwas anderes werden können als zweiter, sekundärer Term eines Zwei-Gender-Paradigmas, dass sie etwas anderes werden können als Frau, immer schon werden, dass diese Fluchtlinien durch etwas abgewürgt werden, was nicht natürlich ist, sondern bestimmend und bestimmt. (mehr…)

Nicht mit uns! Eine Bremer Erklärung.

Die Bundestagswahl im September 2017 steht unter besonderen Vorzeichen. Sie wird entscheiden, ob nach dem Aufflammen rechter Gewalt auf den Straßen künftig auch im Deutschen Bundestag eine Partei vertreten sein wird, die offen rechtsradikale Positionen vertritt.

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) versucht, die politische Rechte in der Bundesrepublik neu zu erfinden. An den Start gegangen als nationalkonservative Mittelstandspartei gelingt es ihr inzwischen, Parolen im Stile der NPD salonfähig erscheinen zu lassen. Während draußen Unterkünfte für Asylsuchende brennen, reden AfD-Vertreter*innen von Schießbefehlen an den EU-Außengrenzen, fürchten das Aussterben des „deutschen Volkes“, stellen das Gedenken an den Holocaust in Frage, versuchen die Errungenschaften der Frauen*bewegung ungeschehen zu machen, wollen die Rechte von Arbeitnehmer*innen und Erwerbslosen einschränken und mobilisieren gegen Geflüchtete, Homosexuelle, Alleinerziehende und alle anderen, die nicht in ihr eindimensionales Weltbild passen. Mit ihrer Strategie des kalkulierten Tabubruchs rückt sich die AfD nicht nur geschickt ins mediale Rampenlicht, sondern verstärkt insgesamt ein gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung.
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„Ultragruppe „CDA“ mit Choreo zum Geburtstag“

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Die Werder-Ultragruppe „Cercle d‘amis“ (CDA) hat vor dem Spiel gegen Hoffenheim mit einer Choreo ihren 15. Geburtstag gefeiert. Die Gruppe engagiert sich gegen Rassismus und Faschismus.

Die Ultras organisierten zum Anpfiff eine Choreografie, die im Mittelblock der Ostkurve gezeigt wurde. Neben einem Logo und grün-weißen Fahnen wurde der Spruch „Resist to Exist!“ gezeigt. Mit dieser Kurvenshow wollten sie nach eigener Aussage allen gedenken, „die in den vergangenen Jahrzehnten ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die Fans von Werder Bremen heute für ihre herausragende Unterstützung und eine klare Haltung gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und Kapitalismus stehen“.
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Letzten Samstag in der Ostkurve des Weserstadions

Info-Veranstaltung zur Verschärfung des §113/114

Was ändert sich und welche Auswirkungen hat die Gesetzesverschärfung auf Fußballfans und politische Aktivist*innen?

Donnerstag, 18. Mai 2017 | 20 Uhr | BDP Haus

Am 27.04.2017 hat die schwarz-rote Bundesregierung unter der Federführung von Heiko Maas und gegen den Protest diverser Bürgerrechtsgruppen, Jurist*innen und Opposition die Verschärfung des sogenannten Widerstandsparagraphen durch den Bundestag gebracht. Künftig sollen (vermeintliche) Angriffe auf Vollstreckungsbeamte sowie Rettungskräfte, z.B. Polizist*innen härter bestraft werden, auch wenn sich diese nicht in einer Vollstreckungshandlung befinden. Das neue Gesetz sieht hier eine Mindeststrafe von drei Monaten Haft vor. Darüber hinaus wurde der Katalog der besonders schweren Fälle des Widerstands ergänzt.

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VA: ¡Zapatismo actual!

Die Rebellion der zapatistischen Befreiungsbewegung in Chiapas/Mexiko

Dienstag, 16. Mai 2017 | 19.30 Uhr | Paradox

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